Necronomicon-Schriftzug



Discographie:
2016 - Verwundete Stadt, CD und download
2016 - Doppel-LP mit Aufnahmen eines Konzerts aus 1973
2012 - HAIFISCHE, Vinyl-LP+CD
2009 - Strange Dreams, CD, (Diregarden)
2005 - Tips zum Selbstmord, LP, (Amber Soundroom)
2004 - Tips zum Selbstmord, CD, (Garden-of-Delights)
1996 - Tips zum Selbstmord, CD, (Little Wing of Refugees)
1990 - Vier Kapitel, 4-LP-Box
1972 - Tips zum Selbstmord


2016 - Verwundete Stadt

"Verwundete Stadt" ist ein Musikstück, in dem sich NECRONOMICON mit Terror und Attentaten in jüngster Zeit auseinandersetzt. Die Betroffenheit über die Ereignisse und ihre Folgen hat die Gruppe inspiriert, gemeinsam mit ihrem Texter Herbert Dretzke die Ereignisse und die Stimmungslage musikalisch einzufangen.
Eine traditionelle Akkordeonpassage wird plötzlich durch ein "Metal"-Gitarrenriff abgelöst. Danach werden Bilder der "verwundeten Stadt" auf dem Hintergrund eines "Herzschlag"-Bass-Themas lebendig. Neue Lebensfreude und Hoffnung blitzen in einer kurzen Dur-Passage auf. Es schließt sich ein Refrain an, in welchen wieder Teile des Metal-Riffs einbrechen. Eine Wiederaufnahme des "Herzschlag-Themas" endet in einer deformierten Akkordeonpassage (ist doch nicht alles wieder beim alten?). Das Stück endet mit der Wiederholung des "Metal"-Gitarrenthemas.
Texte: Dretzke (Liedtext); Musik: Sturm, Breuer; Dauer: 3:30.

Cover, Vorder- und Rückseite


Die CD enthält als Bonus das Stück "Alle Jahre Wieder" (Harun, Breuer, Ose; 13:16)
Das Stück ist ein Live-Mitschnitt aus dem Konzert der Gruppe im "SPACE" des Ludwig-Forum Aachen, Januar 2016.
Ursprünglich 1973 als Song gegen den Vietnamkrieg geschrieben wurden 2015 nur wenige Ländernamen geändert, um die heute noch zahlreicheren Kriegssituationen anzuprangern (Liedtext).

Download von "Verwundete Stadt" und die CD sind im Shop verfügbar.



2016 - Doppel-LP mit Aufnahmen eines Konzerts aus 1973

Anfang Juni 2014 wurde ein Tonband mit der Aufnahme eines NECRONOMICON-Konzerts aus 1973 (Neue Galerie, Altes Kurhaus Aachen) im Archiv des Aachener Ludwig-Forum entdeckt.
Besonders interessant ist die Tatsache, dass hier Live-Versionen aller auf der 1972 erschienenen LP "Tips zum Selbstmord" in Original-LP-Besetzung zu hören sind, welche z.T. deutlich länger als die LP-Versionen sind, da die Original-Songs für die LP-Produktion erheblich gekürzt werden mussten. Außerdem umfasst die Bandaufnahme einen Song, der seit damals verschollen war und jahrelang u.a. über die Website von NECRONOMICON gesucht wurde. Es handelt sich um eine Fortsetzung von "Die Stadt" mit dem Namen "Stadt II" und einem Text über die hässlichen Aspekte unserer Städte. Völlig in Vergessenheit geriet eine Komposition, die ausschließlich zum Anlass dieses Konzerts erstellt und auch nur dort aufgeführt wurde: "Ouvertüre", ein Stück mit sowohl sehr melancholischen, melodiösen als auch rockigen sowie klassischen Passagen im Stil der niederländischen Gruppen "Focus" oder "Ekseption". Die Stereoqualität ist erstaunlich gut, so dass wir uns entschieden,die Aufnahmen auf einer Live-Doppel-Vinyl-LP (Necronomicon Live in Concert 1973) zu veröffentlichen. Diese wurde am 23.01.2016 auf einem Konzert im SPACE des Ludwig-Forum Aachen erstmalig einem interessierten Publikum vorgestellt und ist seitdem erhältlich (amazon, auch direkt im Shop). Es wurden 500 durchnummerierte Exemplare gepresst; jeder Doppel-LP liegt außerdem eine Downloadkarte bei, um die Titel auch zur eigenen Verwendung vom Server herunterladen zu können.

Cover von Live LP

Cover, Vorder- und Rückseite

Label von Live LP

Label LP 1, S. A



2012 - HAIFISCHE, Vinyl-LP+CD

Seit Ende 2010 ist NECRONOMICON in nahezu Originalbesetzung nach fast 40 Jahren wieder aktiv (Harald Bernhardt, drums; Norbert Breuer, Git.; Gerd Libber, Bass; Walter Sturm, Git.). Als Keyboarder wirkt jetzt Helmut Herzog mit Original-Sound (Hammond plus Leslie) und zusätzlicher Mellotron-Emulation mit. In jetzt professionellen Studioaufnahmen wurden Songs aus unserer Zeit zwischen 1972 und 1974, die nie richtig dokumentiert wurden, eingespielt. Die neue Vinyl-LP "Haifische" erscheint am 22. Dezember 2012. Form und Thema des Covers von "Tips zum Selbstmord" wurden aufgegriffen und spiegeln sich im wieder zu Kreuzform auffaltbaren schwarzen, weiss bedruckten Cover wider.

Cover von Haifische LP     Label von Haifische LP
Auch die Texte beschäftigen sich mit Themen, die heute noch aktueller sind als 1972.
Texte zu LP Haifische

2009 - Strange Dreams, CD (Diregarden)

Get the feeling - Starter/Knocker/Motorcycle/Morning/Strange dreams/Roundabout/The donkey/Sunday/The well/Little man/Amadeus song/Driving me mad/Gossip.

Walter Sturm (g, voc), Dieter Ose (key, g, voc), Bernd Oppitz (b), Harald Bernhard (perc).

1976 kam es zur ersten Auflösung von Necronomicon, im gleichen Jahr aber noch zur Wiedervereinigung mit teilweise neuen Leuten (s.o.). Die Texte - jetzt in englischer Sprache - waren nicht mehr so kritisch wie vorher und die Stücke kürzer, dafür die Musik etwas vielschichtiger. Die CD "Strange dreams" enthält zehn bis dahin unveröffentlichte Stücke aus dem "Studio" und drei von einem Auftritt in Herzogenrath bei Aachen 1976.



2005 - Tips zum Selbstmord, LP (Amber Soundroom)

Mit dieser im Mai 2005 erschienenen LP erfolgt erstmals eine autorisierte Wiederauflage der Original-LP. Die 6 Tracks wurden erneut vom Mutterband gezogen. Die ursprünglich fünffach ausklappbare Hülle wurde, diesmal in einem Stück, nachgedruckt. Das Material ist jetzt allerdings dünner und flexibler und hat einen Glanzeffekt. Ein ausführliches Informationsblatt (weißer Druck auf schwarzem Grund) ist beigefügt (siehe unten). Limitiert ist diese LP auf 500 Exemplare, welche ebenfalls schon wieder ausverkauft sind.

Da die Auflage nach wenigen Wochen bereits vergriffen war, ist im März 2008 eine weitere Auflage mit erneut 500 Exemplaren herausgegeben worden.

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2004 - Tips zum Selbstmord, CD, (Garden-of-Delights)

Auf dieser 2004 erschienenen CD sind den Titeln der Original-LP, die wiederum vom Mutterband gezogen wurden, vier lange Zusatztitel als Bonustracks beigefügt, die auch schon auf der Vierer-LP von 1990 zu hören sind:
eines von 1971 aus Kapitel eins,
drei von 1974 aus Kapitel vier.
Mit den neuesten Möglichkeiten der Technik wurden sie nun entrauscht,
aufgefrischt und auf zwei Kanäle (ursprünglich Mono-Aufnahmen) verteilt, so gut es ging, wobei die bereits von Little Wing of Refugees bearbeiteten Tracks auf Digitalband als Grundlage dienten. Die ursprüngliche fünffach ausklappbare Hülle wäre für die CD kaum nachzuahmen gewesen. So wurde die Vorderseite der LP auch als Vorderseite des CD-Booklets genommen, die Rückseite zeigt die LP-Seite mit den Künstlerabbildungen. Die restlichen Seiten der LP sind zusätzlich zu einer verkleinerten Gesamtansicht auf verschiedenen Innenseiten des Booklets verteilt.

Im Juni 2015 kam es zu einer Wiederauflage dieser CD mit aktualisiertem Booklet und drei Bonustracks aus 1971 und 1974.

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1996 - Tips zum Selbstmord, CD, (Little Wing of Refugees)

1996 gab es dann auch eine rechtmäßige CD-Veröffentlichung von "Tips zum Selbstmord" (Little Wing of Refugees LW 1049 RP 4), allerdings ohne Zusatzstücke und mit relativ unscheinbarer Standard-Hülle des Herausgebers. Auch diese CD ist inzwischen längst vergriffen.

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1990 - Vier Kapitel, 4-LP-Box, (Little Wing of Refugees)

1990 erschien in einer durchnummerierten und längst vergriffenen Auflage von 500 Stück die vorbildlich gemachte Vierer-LP "Vier Kapitel" (Little Wing of Refugees LW 1010/1011/1012/1013). Die dritte der vier LPs enthält "Tips zum Selbstmord", vom Mutterband gezogen, die drei anderen bis dahin unveröffentlichte Aufnahmen von 1971 und 1974, und zwar hört man auf der ersten LP (= Kapitel 1) Aufnahmen von 1971, auf der zweiten LP eine Live-Fassung von "Tips zum Selbstmord", ebenfalls von 1971, und auf der vierten LP Demo-Aufnahmen des 1974er Programms der Band. Das ganze ist keine Box, sondern kommt in Gestalt eines Buches, ähnlich wie 1972 "Living in the past" von Jethro Tull. Beim Klang insbesondere der 1974er Aufnahmen muss man trotz Nachbearbeitung im Studio Abstriche in Kauf nehmen. Es handelt sich eben um Mitschnitte, die ursprünglich eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedacht gewesen waren und zudem z.T. nur noch als Tonband-Kassetten-Aufnahmen in Mono-Qualität existierten. Dennoch sind sie eine unschätzbare Dokumentation der musikalischen Entwicklung von NECRONOMICON von 1971 bis 1974.

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1972 - Tips zum Selbstmord, LP

Im Frühjahr 1972 nahmen NECRONOMICON in einem kleinen Kerkrader Studio auf einem Zweispurbandgerät von Revox sechs Titel für eine LP auf, die sie bei der Carl Lindström GmbH in Köln in einer Auflage von 500 Stück fertigen ließen.
Der Titel "Tips zum Selbstmord" hat nichts mit Anleitungen zu tun, wie man individuell das eigene Leben beenden kann, sondern bezieht sich auf die Verwüstung der Erde durch den Menschen, der sich damit seine eigenen Lebensgrundlagen entzieht.
Für die selbstgeklebte Hülle ließ die Gruppe sich etwas ganz besonderes einfallen:
Sie ist fünffach auffaltbar, besteht also aus sechs quadratischen Flächen, die aufgeklappt ein Kreuz bilden. Das ganzheitliche, 1972 erstmalig realisierte inhaltlich einheitliche Gesamtkonzept vom Gruppennamen, der Rockmusik, den deutschen Texten und dem Titel der LP hat seine künstlerische Komplettierung in der Covergestaltung von Harald Bernhard, dem Schlagzeuger der Gruppe und zwar nicht nur formal (Kreuz), sondern insbesondere auch inhaltlich. Eine Gesamtansicht der Hülle ist nachstehend gezeigt.
Auf dem orange-farbigen Label der Schallplatte steht in schwarzer Schrift "Best Prehodi F 60.634". Das ist eine eigene Erfindung und besteht aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Bandmitglieder, wobei die von Norbert Breuer um der besseren Lesbarkeit willen etwas verändert sind.
Finanzielle Unterstützung für dieses Projekt erhielten sie im wesentlichen von Hubert Herwartz, einem Freund der Gruppe.

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